Mittwoch, 16. April 2014

MMM 11/14 from real-life

Ganz unverhofft zeige ich euch doch noch schnell mein heutiges MeMade. Weit entfernt von jeglichen Ambitionen, wertvoll oder künstlerische Fotos zu schiessen. Ein Fahrstuhlspiegel bot sich bei einer einsamen Fahrt an- ich nutzte die Gelegenheit.

Dafür bin ich fast ausschließlich Memade gekleidet.
Mein Schwalbenrock ist ein echter Dauerbrenner, auch heute fühle ich mich damit genau richtig, um das Frühlingswetter zu geniessen. Er macht mir immer richtig gute Ferienstimmung, auch wenn ich wie heute noch durch die Stadt hetzen muss von Termin zu Termin.
Dazu ein schlichtes Shirt, meine schwarze Miette und der Ganzjahres-Dauerbrennermantel. Sowie die kunstlederne Lula Louise.

In der S-Bahn noch schnell die letzten Reihen am Frühlingsjäckchen stricken.

Alle anderen mit viel, viel schöneren Fotos kann man wie immer mittwochs auf dem MMM-blog bewundern.

Dienstag, 15. April 2014

Es war so schön in Bielefeld

Am vorletzten Wochenende fand eines der Nähnerd-Jahreshighlights statt: Das 4. Nähbloggerinnentreffen, diesmal in Bielefeld.
Mema, bunte Kleider, das Büro für schöne Dinge und Frau Knopf hatten dazu eingeladen und für uns ein außerordentlich schönes Programm zusammengestellt. Vielen, vielen herzlichen Dank ihr Lieben. Ihr habt das so toll organisiert!

Arbeitsbedingt komme ich erst jetzt dazu, über meine Eindrücke zu schreiben. Außerdem hatte ich leider meinen Fotoapparat nicht dabei und kann das Wochenende nur mit ein paar lausigen Handyfotos dokumentieren...

Samstagvormittag wurden wir 4 Berlinerinnen (ich reiste gemeinsam Frühlingsjäckchen-strickend mit Lucy, Frau Santa Lucia Patterns und Yvonet) direkt am Bahnhof von einer kleinen, gut gekleideten Abordnung von Bielefelderinnen und den beiden Elkes (diese und diese) herzlich empfangen und direkt in die Autos geladen für eine fröhliche Fahrt nach Verl in den Marc Aurel Verkauf. Hochwertige Stoffe in eigentlich überschaubarer Auswahl. Trotzdem brachte jedes Umschichten der Rollen wieder neue Schönheiten ans Licht. Kurzwarenbasics zu günstigen Preisen. Dazu lockeres Fachsimpeln und fachkundige Bloggerinnenberatung. Ein herrlicher Einstieg ins Wochenende!

Nicht zu vergessen dieser besondere Moment als ich -im untersten Regalbereich Stoffrollen umschichtend- plötzlich Susis Schuhe hinter dem Zuschneidetisch entdeckte. Was für eine Situation, jemanden in echt kennenzulernen. Es war mir ein Vergnügen, Susi!

Meine Ausbeute, ich bin sehr stolz auf meine bescheidene Zurückhaltung:

Vorwiegend Reste, ein Stück Sherlock-Holmes-Stoff. Dazu Gütermann-Garne, Reißverschlüsse und ein langes Stück Männerunterhosen-Gummibund

Nach dem Verl-Ausflug spazierten wir durch die Stadt und ins Hotel. Als Bielefeldneuling war ich erstaunt, wie malerisch der Teutoburger Wald in die Stadt hineinragt. Und wie die traditionelle Leinenweber- und Feinmechanikindustrie im Stadtbild erkennbar sind.

von so einem bißchen Regen lassen wir uns doch nicht die Laune verderben...
Bielefeld als Standort eines Pudding-Unternehmens wurde in unserem Hotelzimmer anhand dieser ausdrucksstarken Tapete verdeutlicht:
wir konnten zum Glück trotz der Pudding-UFOs gut schlafen
Nachmittags hatten die Gastgerberinnen eine exclusive Führung durch das Museum Wäschefabrik organisiert. Eine ehemalige Fabrik mit Näherei, Verwaltungsbüros und Versandraum samt anhängendem Wohnhaus der Unternehmerfamilie(n). Beeindruckend was der Förderverein über die Historie dieses Gebäudes und seiner Nutzer bereits alles rekonstruieren konnte. 

Links eine Buchungsmaschine, die zum Zeitpunkt der Anschaffung den Gegenwert von 5 Autos hatte
Abends dann ein lecker-unkompliziertes Abendessen in toller, wunderbar gekleideter Runde. 20 Nähbloggerinnen an einem Tisch, muntere Gespräche, gemeinsames Lachen, zwischendurch Aufstehen und Kleidung zeigen und die ganze Zeit diese besondere Vertrautheit. Ich bin immer wieder unendlich gerührt, dass so etwas einfach so möglich ist.
Zwischendurch beglückte uns MaxLau mit zwei Kisten feinster Schneiderkreide, aus denen wir uns bedienen durften. Ich bin schon ganz neugierig, diese beiden Qualitäten auszuprobieren.
einmal Sublimierkreide, die von selbst verschwindet sowie eine Qualität aus reinem Ton
Als besonders wird mir auch unser nächtlicher Spaziergang in Erinnerung bleiben. Das war ein wirklich tolles Gefühl, als fast 20 Frauen mit Absätzen (darunter mindestens 5 Paar Chie Miharas) plötzlich im Gleichschritt über das Pflaster klapperten....
Interessierte Einblicke auf die Auslage des kleinen Bielefelder labels "puddingtown". Danach ein angeregtes Lästern vor den Schaufenstern einer Edelboutique und noch ein Barbesuch über den Dächern Bielefelds. Ein wirklich gelungener langer Tag!
Trotz der angenehmen Gruppengröße konnte ich leider trotzdem nicht mit jeder ins Gespräch kommen. Aber es war einfach schön, Frauen wie Doreen und Manuela wiederzutreffen, die ich vom letzten Bloggertreffen schon kannte. Oder sich unbekannterweise auf der Straße zu erkennen, wie mit Fadori.

Am Sonntagmorgen ging es dann mit einem gemütlichen Frühstück im Wintergarten eines Cafés gleichermaßen entspannt und vertraut weiter.
Anregende Gespräche, Erfahrungsaustausch, Lachen und sich einfach Wohlfühlen. Altbekannte Kleidungsstücke (wie Hannahs Mantel meiner Träume) und so manches speziell noch für dieses Ereignis Fertiggestellte in echt bestaunen und anfassen zu dürfen. Zusammen Nähbücher und alte Burdahefte durchblättern und dabei diese merkwürdig weggequetschte Taille entdecken:

Brigitte Bardot im Buch "S´habiller comme au cinema"

Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Tauschtisch (meine erste Nominierung zum Nähnerdwort des Jahres 2014!). Ich habe leider keine Fotos von dem Tisch, aber eines mit meinen Tauschschätzen:
Ein herrlicher Trachtenstoff, Burda von 1978 und ein sprechender (???) Ullstein Jackenschnitt
Ein wunderbares und behaglich-vertrautes Wochenende haben wir in Bielefeld verbracht. Ich bin sehr, sehr froh, dass ich dabei sein durfte. Vielen Dank liebe Bielefelderinnen für dieses Erlebnis!

Hier würde ich mich gerne mit einem weiteren Ozelotkleid einreihen!

Mittwoch, 2. April 2014

MMM 10/14 Rock, Shirt, Strickjacke

Rock-Shirt-Strickjacken-Kombinationen trage ich in den Übergangszeiten immer besonders gern. Und auch heute wieder, in dieser Ausführung: schwarzer Faltenrock, schwarz-weißes Streifenshirt (Shirtstandardschnitt), Stiefel und meine neue erbsengrüne Hortencia-Strickjacke. Damit bin ich wunderbar flexibel bei warmem Sonnenschein mit gleichzeitig kühlerem Schatten in den Ecken. Einfach Strickjacke an- oder ausziehen, sehr praktisch.

Und natürlich auch noch den liebsten leichten Wollmantel drüber.


Die Strickjacke sollte eigentlich einen durchgehenden Schalkragen haben. 

Dank der sachenmachenden Schnellstrickerin wußte ich, dass der Ausschnitt recht brustfrei ausfällt. Ich war also sehr skeptisch, strickte aber trotzdem probeweise unbeirrt zu Ende (hatte schon Plan B ausgetüftelt). Nun ergab es sich aber ganz glücklich, dass sich der Kragen gar nicht von selbst so umlegte, wie in der Anleitung vorgesehen. ich trag das jetzt erstmal so als Design. Wenn ich möchte, könnte ich den Kragen ja immer noch gemäßigt umschlagen und annähen....



Die Länge der Jacke ist optimal für taillenhoch geschnittene Röcke, einzig das in den Kragen integrierte "Buttonband" zieht sich wieder mal ein bißchen hoch und gibt ein paar cm Shirt frei.


Und ihr? Was habt ihr euch Neues genäht, gestrickt? Oder Altbewährtes aus dem Schrank geholt? 

Ich muss jetzt erstmal los, aber später klicke ich mich gespannt durch die linkliste, zu der uns heute Cat einlädt. In einem umwerfenden Kleid, das ganz bestimmt auch sehr gut meiner Jacke passen würde :)))

Sonntag, 30. März 2014

Frühlingsjäckchen Knit-along 2014- der zweite Zwischenstand

Beim heutigen Treffen bin ich wieder dabei und erleichtert, dass ich gut im Rennen liege.
Aktueller Stand: Jackenkörper von oben nach unten fertig gestrickt, Ausschnitt - und Knopfblenden dran. Ersten Ärmelansatz direkt angestrickt und mit den verkürzten Reihen für die Armkugel durch.

passende Knöpfe gibt es auch schon

Was bisher geschah:
Meine erste Frühlingsstrickjacke, die mir als Schnittgrundlage für dieses eigentliche Frühlingsjäckchen dient, ist fertig und bereits fleißig in Benutzung: Hortencia in drops Nepal:
Schalkragen nicht umgeschlagen
Schöne Kragenecke
 Dank 5-er Nadeln und der tollen zusammennähfreien von-oben-nach-unten-Stricktechnik war das eine schnelle Nummer. Ich musste nur mehrmals Wollknäule bei Wollreich in Berlin-Charlottenburg nachkaufen, da sich Nepal mit den 75m Lauflänge/50g doch ungeahnt schnell aufbrauchte. Am Ende habe ich mein komplettes letztes Knäuel für den Kragen benötigt und war immer noch nicht fertig. Leider war diese Farbe bei Wollreich mittlerweile ausverkauft. Eine Online-Bestellung?
Nach kurzem Frust habe ich kurzerhand ein Restknäuel Alpaca im selben Farbton (von hier übrig geblieben) rausgesucht und mit doppeltem Faden die letzten paar Reihen angestrickt. Es ist unglaublich, man sieht den Unterschied praktisch nicht. Da habe ich sogar bei nachgekauften Knäulen gleicher Garnqualität schon andere Erfahrungen machen müssen.
Beim Waschen fielen die beiden unterschiedlichen Qualitäten lustigerweise kurzfristig auf, bis alles wieder trocken war:

ie Technik mit den angestrickten Ärmeln und den verkürzten Reihen statt einer Armkugel gefällt mir sehr gut:

Sieht sauber aus, spart das Zusammennähen und sitzt vor allem auch gut.
Für die verkürzten Reihen hatte ich immer wieder verschiedene Techniken ausprobiert, aber seit ich über Tichiro auf diesen Film gestossen bin, stricke ich nur noch mit den "Bobbi Pins", also Haarnadeln. (Erklärung ab Minute 5:58)

Ich habe schon gesehen, dass nicht alle Mitstreitereinnen so zuversichtlich dem FJKA-Finale am Ostersonntag entgegensehen. Aber ich denke, dass diese Sorgen ganz unbegründet sind, denn schaut mal, wieviele schöne Projekte man bewundern kann beim virtuellen Treffpunkt hier.

Mittwoch, 26. März 2014

MMM 9/14 Vorturnen in einer Hose

Auch wenn ich mich in Röcken und Kleidern sehr wohl fühle, gibt es immer mal wieder Tage, an denen ich auch privat gerne in eine Hose schlüpfe. Das Frühjahr ist so eine Zeit, in der ich -froh die warmen Strumpfhosen endlich wegpacken zu können-  die Luftigkeit einer lockeren langen Hose sehr zu schätzen weiß.

Ich habe schon ewig keine "richtige" Hose mehr für mich genäht. Im Prinzip hatte ich sogar jegliche Ambitionen in diesem Bereich komplett aufgegeben. Zu viele Hosen-UFOs habe ich in meinem Leben schon produziert, regelmäßig beim Öffnen von älteren Stoffkartons stoße ich auf unvollendete Hosen aus mehreren Jahrzehnten. Das ist nicht schön....



Die Hosenbeine sind in echt natürlich gleich lang.
Warum habe ich beim Selbstauslösen nicht bemerkt,
dass der eine Saum verknuschtelt ist??? Hachhach..

Doch was ist das hier?
Nach einer arbeitsintensiven und emotional sehr aufwühlenden Woche brauchte ich eine Aufgabe für therapeutisches Nähen am Wochenende. Ich wollte kein angefangenes Projekt weiternähen, kein Abarbeiten von irgendeiner Liste. Ich hatte das Bedürfnis, einfach mal was ganz anderes und etwas ganz frisches Jungfräuliches anzufangen.
Mit der nötigen Kamikaze-Grundhaltung entschied ich mich für die Hose Modell 110 aus der aktuellen Burda (4 / 2014). Das Heft war schon gekauft, Stoff und Zutaten waren im Lager vorhanden. Genau das Richtig also, um sich ein Wochenende lang einzuigeln und nähend zu verschnaufen.


Während ich mich in dieser Hose bzw. um genauer zu sein beim Stylen dieser Hose etwas fremd fühle, findet meine Umgebung sie klasse und ganz normal zeitgemäß. Ich freue mich über die tollen großen Taschen, die ich innen aus herrlichem Taftfutter genäht habe. Und über den inneren Hosenbund aus Streifenbaumwolle.





Ergänzend zur Hose habe ich in einer Mittagspause (es lebe das Home-office!) schnell noch ein passendes Streifenshirt dazu genäht (Schnitt abgewandelt nach Punjab von der Schnittquelle)

blau-weiß, wo kommt der lila Farbton her?
Und jetzt verratet mir doch bitte, wie man ein Ringelshirt ordentlich und gerade in einen Hosen- oder auch Rockbund steckt....

Was tragt ihr heute? Hose, Kleid, Rock? Regenmantel? Die Linkliste befindet sich hier auf dem MMM-Blog

Mittwoch, 19. März 2014

MMM 8/14 Tellerrock am Abend

Heute fand ich tagsüber leider keine Gelegenheit, mein Tagesselbstgenähtes und -getragenes zu dokumentieren und beim MMM zu zeigen. Da ich mich jetzt aber für ein Außer-Haus-Essen mit meiner Freundin umgezogen habe, zeige ich euch also schnell noch mein kleines Ausgehoutfit.
Beim heutigen MMM werde ich damit sicher herausstechen unter all den fröhlichbunten Frühlingsoutifts. Nicht mal eine bunte Paspel wie Meike, nur ein paar pinke Knöllchen auf Schwarz habe ich an Farbe zu bieten...

Ein simpler halber Teller aus einem Maybachufermarkttypischen "alles Wolle" Boucléstoff.
Ursprünglich wollte ich den Rock mit tollen schwarzen Borten aufhübschenhoschecken. Das sah mir dann aber irgendwie doch ein bßchen zu burlesque aus.
Der pink-schwarze Stoff könnte sicher auch mit buntem Beiwerk getragen werden, aber ich kenne mich. Ich werde ihn wohl immer nur mit Schwarz kombinieren. Da brauche ich nicht nachdenken und auch nicht groß rumzuprobieren - einfach anziehen und fertig. Gerne auch mit Petticoat.

Man lernt nie aus. Ich habe nun schon einige Telleröcke aus ganz unterschiedlichen Stoffen genäht und mit unterschiedlicher Begeisterung im Alltag erprobt. Und war mir aufgrund dieser Erfahrungen sicher, dass dieser Stoff trotz der eher bescheidenen Qualität sehr gut geeignet sein würde. Und habe deshalb sogar auch ein Teller-Taftfutter eingenäht. Was ich ja nicht grundsätzlich mache.....


Leider fällt der Stoff nun doch nicht schwer genug, der Rock trägt auf an der Hüfte und alles was ich drunter trage zeichnet sich ab. Ist also überhaupt kein Lieblingsrock geworden, obwohl ich beim Nähen ganz euphorisch war. Aber man kann nicht alles haben... tragbar ist er trotzdem. (Mit einbißchen zuppeln und wieder runterziehen geht es)
Aber nicht im Tagesalltag, da fände ich den Rock irgendwie zu anstrengend. Eher für solche Abende wie heute, an denen ich mit einer Freundin ganz ungezwungen Essen gehe. Das schlimmste was mir passieren könnte ist, dass der Rock sich beim Sitzen hochklappt, nicht von selbst zurückfällt und ich dann mit dem umgeklappten Rock einmal quer durchs Restaurant laufe....aber da passen wir Freundinnen ja auf uns auf, oder?

Die Seidenbluse ist ein äußerst geschätztes Evergreen in meinem Kleiderschrank.Sie stammt aus der Victor+Rolf Kollektion für H+M aus dem Jahre 2006.

Donnerstag, 13. März 2014

Das letzte Kleid des Winters

Ich gehöre nicht zu denen, die ihre Kleidung jahreszeitlich vorrausschauend hestellen. Meist hinke ich meinen Nähplänen und somit auch dem aktuellen Jahreszeitenwetter etwas hinterher.

Letzte Woche wurde demzufolge auch erst mein letztes Winterkleid fertig. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es sich um ein Winterkleid der Saison 2012/2013 handelt. Ich fand es fertig zugeschnitten beim Umschichten des Stofflagers in einer sog. Projektkiste
Vor einem Jahr hatte ich mal die tolle Idee, solche Kisten anzulegen und dort -thematisch geordnet- die Zutaten für aktuelle Prokjekte hineinzutun. Was gut daran funktionierte ist die Tatsache, dass tatsächlich alle Schnitteile zusammengeblieben sind. Was nicht gut daran funktionierte war die Tatsache, dass sich die komplette Kiste (oder hört sich Schachtel etwas besser an?) so harmonisch in ihre Stapelumgebung einfügte, dass ich sie komplett aus den Augen verloren hatte.

Der Schnitt ist der bewährte simplicity 7051, der Stoff ist ein herrlicher fester Wollstrick von Karstadt.

Ich bin ganz begeistert, mit wieviel Akribie ich die Karoverläufe beim Zuschnitt bedacht hatte. (trotzdem nicht auf beiden Seiten 100%ig getroffen, aber das finde ich bei den breiten Nahtzugaben der amerikanischen Schnitte auch wirklich schwer)
Die Belege habe ich aus schwarzem Jersey genäht


Den Saum einfach abgeschnitten und unversäubert mit dem dreigeteilten Zickzack angenäht:
Alles in allem eine ganz schnelle Nähnummer, immerhin musste ich ja nichts mehr zuschneiden. Einen RV brauchte ich dank des bequem-elastischen Materials auch nicht.